ERASMUS Semester 2013/2014 in Clermont-Ferrand
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Clermont, Paris, Saint-Nectaire...

Salut meine liebe Blog-Community!

Habt ihr mich vermisst? Wahrscheinlich nicht, aber das ist mir egal, ich erzähl euch trotzdem von meinen letzten 2 Wochen :D

Sooooo wo waren wir? Ach ja, in der Woche vor den Allerheiligenferien, die auch ziemlich schnell zusammengefasst ist:

Montag: Irish Pub

Dienstag: Crêpes-Party (soooooo französisch )

Mittwoch: Irish Pub, weil ich da schon lange nicht mehr war

Donnerstag: Tja, was habt ihr Donnerstag Abend gemacht? Also ich war ja Laser Tag spielen  :P Jaaha, genau, Clermont hat ne Lasergame-Halle. Wie ich dazu gekommen bin, weiß ich auch nicht so genau :D Die Idee entstand aus einem meiner legendären Gespräche mit meinem Buddy, bei denen ich so gut wie nix verstehe, aber immer höflich lächle, nicke und ja und amen zu allem sag. Nachdem er mir am Donnerstag eeeewig lange von irgendetwas erzählt hatte, wo ich wieder nur mit einem Ohr zugehört hab, aber wie immer total begeistert von allem war, fragte er auf einmal: "Ja, also wenn du das auch so gern magst, kannst du ja gern am nächsten Donnerstag mitkommen."...SHIIIIITTTT!!! :D Worauf zur Hölle hab ich mich da nur wieder eingelassen?? Nach 10 Minuten Gespräch kann man dann ja auch nicht auf einmal fragen, um was es denn eigentlich ging, das wär ja extremst unhöflich. Also sagte ich einfach ja :D Schaunma moi, dann sengmas scha. Letztendlich hat sich dann eben rausgestellt, dass wir ganz à la Barney Stinson Laster Tag spielen gehen und ich hab mich gefreut wie ein kleiner Junge über ein Matchbox-Auto, ich mein, wie geil ist das denn?! Ich konnte mir das einfach überhaupt nicht vorstellen, aber im Prinzip läufts so ab: Wir waren ca zu 20gst, jeder bekommt einen Spitznamen (ja, ich war wieder Micky), seine Ausrüstung (bestehend aus einer Weste mit Sensoren und der Waffe, hehe :D ), dann werden per Computer Teams gebildet und dann gings auch schon los. Ein Spiel dauert ca.  20 Minuten und man läuft durch ein Labyrinth und versucht die Leute vom gegnerischen Team abzuschießen. Jedes Mal wenn man einen trifft (oder in meinem Fall getroffen wird ), schaltet sich die Weste für ein paar Sekunden ab und man kann schnell davonlaufen und sich ein neues Versteck suchen. Letztendlich haben wir dann über eine Stunde gespielt, was wahnsinnig anstrengend war, aber saumäßig viel Spaß gemacht hat. Am Schluss war ich 15. von 21, gar nicht schlecht find ich Ich hab ein paar Minuspunkte bekommen, da ich einmal aus Versehen jemanden von meinem Team abgeschossen habe (was läuft der mir auch vors Visier?! :D ). Am besten war aber die, die sich selbst im Spiegel abgeschossen hat :D Tja, also Fazit: How's not playing Laser Tag? Because playing Laser Tag is awesome! :D Man muss eben nur die richtigen Leute kennen und nicht immer alles verstehen

Jut, Freitag: Nix besonderes (Ich hatte schon seit Donnerstag Ferien)

Samstag: Eigentlich auch nicht (Außer wieder Crêpes essen, mmmmmhmmmmm)

Sonntag: PARIIIIIIIIS!!!!!

Endlich ging es für meine Mädls und mich los, die Stadt der Liebe rief Schon total aufgeregt machten wir uns nachmittags um 4 zu dem Centre E.Leclerc (ein rieeeeeesiges Einkaufszentrum, das muss ich bei Gelegenheit nochmal auskundschaften ), wo wir von unserer Mitfahrgelegenheit abgeholt wurden. Nach typisch französischer Manier kam der erst einmal zu spät, was aber nicht weiter schlimm war, da wir uns auf dem Riesenparklplatz über den Fahranfänger köstlich amüsierten (Sooooo und nach 10 Runden probieren wir doch mal den 2. Gang :D ) Als Thierry dann kam, stiegen erst mal eine Frau mit einem Hund (!!!) und noch 2 weitere aus. Das Mädchen blieb dann in Clermont, der Junge und die Frau stiegen allerdings wieder ein. Wer jetzt richtig mitgerechnet, waren wir also insgesamt zu sechst, was sich in meinem Kopf aber mit einem Auto nicht vereinbaren lässt. Tja, falsch gedacht! Thierry baute dann nämlich kurzerhand einfach einen Sitz im Kofferraum  (!!!!!!!!!) auf :D Ich fragte die anderen noch, ob das legal ist, als er schon fragte, wer denn die Kleinste von uns dreien ist. Tja, und obwohl ich mich selber jetzt nicht als klein bezeichnen würde, war ich trotzdem kleiner als Bianca und Caro und durfte in den Kofferraum :D Ich dachte mir hauts den Vogel raus! Da saß ich nun eingepfercht mit dem ganzen Gepäck und einem Rasenmäher (zur Info: es war kein Rasenmäher, sondern irgend so ein Kärcher-Teil, aber für uns war das ab dem Moment der Rasenmäher :D ) neben mir. Jawoll, und dann gings auch schon los. Da man in Frankreich Maut für die Autobahnen zahlen muss, fahren die wenigstens darauf und so auch Thierry, der es bevorzugte über die Landstraßen zu fahren. An und für sich kein Thema, wenn in Frankreich nicht alle hundert Meter ein Kreisverkehr kommen würde. Ich hab von Haus aus nen empfindlichen Magen und die Tatsache, dass es die ganze Zeit im Kreis ging, Heidi (dieser hässliche Köter ) unerbittlich stank und dieser scheiß Rasenmäher die ganze Zeit auf mich drauf fiel, machte es eigentlich nicht besser :D Trotzdem nahm ichs mit Humor und musste die ganze Zeit über die Absurdität der Situation lachen :D Nach einer Stunde hielten wir beim Mäci, da der Junge und die Frau Hunger hatten (sie sind von Montpellier aus mitgefahren, das ist ganz im Süden von Frankreich, ergo sind die an dem Tag fast 10 Stunden im Auto gesessen!! Ich weiß nicht, wer mir mehr leid tat, der Hund oder die Leute wegen dem Hund :D ) Auf jeden Fall, war Thierry dann so nett, den Rasenmäher aufs Dach zu schnallen, sodass ich letztendlich mehr Platz im Auto hatte, als alle anderen HA! :D Den Rest der Fahrt über hab ich dann ziemlich verschlafen und ca. 5 Stunden später waren wir dann auch endlich in Paris. Der Junge brachte uns freundlicherweise noch zum Hostel, da natürlich keine von uns nachgeschaut wo das ist, weil wirs können. Und dort gings gleich weiter :D Beim einchecken gab es leichte Verständnisprobleme zwecks Ausweis und Kreditkarte, wobei wir schon Angst hatten, dass sie uns noch ausweisen :D Hat sich aber alles erledigt und stellten zu unserer Freude auch noch fest, dass wir pro Nacht sogar 5 Euro weniger zahlten, als erwartet Also machten wir auf unserem Weg in den zweiten Stock zu dritt in ein 4-Bett-Zimmer, das wir uns zunächst mit einer Chinesin teilten. Die Zimmer waren völlig in Ordnung, groß genug und sauber. Wir hätten sogar unser eigenes Bad gehabt, nur irgendwie war da nur ne halbe Tür drin, was die Chinesin allerdings nicht interessierte :D Na ja, uns war das doch zu krass und benutzten lieber die Gemeinschaftsbäder am Gang (sehr sauber, wow!! ) Morgens gabs dann immer Frühstück und ab gings, Paris wartet Für mich war es das dritte mal, dass ich dort war, und da wir witzigerweise in einer Parallelstraße von meiner ehemaligen Gastmutter wohnten, kannte ich mich etwas aus Montags spazierten wir erstmal die Champs-Elysées entlang und stürzten uns gleich mal in den H&M und den Disney-Shop (sooooooo der Hammer, da werden Kindheitserinnerungen wach sogar mit sprechendem Spiegel :D ) Ich war kurz davor mir ein Mickey-Mouse-Shirt zu kaufen, ich muss die ganze Sache ja mit Humor nehmen Waren allerdings etwas zu teuer, aber so eins kauf ich mir in Frankreich noch, versprochen! Danach gings auf den Triumphbogen (wenn man unter 26 und Bürger der EU ist, hat mans als Tourist in Paris echt gut, man kommt überall kostenlos rein oder eben rauf ) Man hat eine Wahnsinns-Aussicht über ganz Paris, egal wo man hinsieht, es hört einfach nicht auf! Da wir mittlerweile doch langsam aber sicher Herbst haben, war es allerdings ziemlich windig da oben und meine offenen Haare waren dann gar nicht mal so ne gute Idee, ich hab mir damit noch nie so oft selber weh getan :D Weiter gings! Auf zum Eiffelturm! Wenn man ihn denn findet :D :D :D Ernsthaft, man sieht den Eiffelturm NICHT von überall aus in Paris, im Gegenteil! Er ist gar nicht soooo hoch und die meiste Zeit stehen irgendwelche anderen Bauten im Weg :D Irgendwann gingen wir dann so ums Eck und auf einmal war er dann da (O-Ton: "Ah do is a!" :D ) Immer wieder ein Traum, ich könnt mich einfach stundenlang davor setzen und ihn anschauen. Nach dem üblichen Touristen-Fotoshooting vorm meistfotografiertesten Objekt der Welt, setzten wir uns noch in ein Café und warteten bis es dunkel wurde, da wir eine Bootsfahr über die Seine machen wollten. Hammer!!! Paris ist so schon der Wahnsinn, aber bei Nacht einfach unschlagbar! Danach saßen wir noch stundenlang mit Chips und Keksen vorm erleuchteten Eiffelturm, haben gequatscht und genossen Abends gings dann noch mit ein paar anderen aus Clermont in ne Bar Dienstag wollten wir nach dem Frühstück eigentlich ins Louvre, aber zum Glück haben uns 2 andere aus Clermont (ja, es waren echt viele von uns um die Zeit in Paris) im Hostel noch gesagt, dass die Museen in Paris dienstags geschlossen haben. Gut, dann fuhren wir halt spontan nach Montmartre ins Künstlerviertel von Paris mit der in meinen Augen schönsten Kirche, die ich je gesehen habe. Dort haben wir uns dann stundenlang bei den Malern und Zeichnern rumgetrieben, bevor wir nachmittags shoppen gingen :D Gehört ja dazu Zunächst haben wir uns noch die Galeries Lafayettes angesehen (Nobel-Kaufhaus, das aussieht wie ne Oper o.O) bevor wir uns auf H&M und Co. stürzten Bevor wir dann abends noch zum Moulin Rouge fahren wollten, ist mir noch was witziges im Hostel passiert, das glaubt ihr mir nie :D Wir saßen so im Eingangsbereich, wo es W-LAN gab und wir verzweifelt versuchten unsere Mitfahrgelegenheit für Donnerstag zu kontaktieren, als mich plötzlich von der Seite jemand im tiefstbayerischen O-Ton fragte: "Wo kemtsn ihr her?" Ich war erst mal so baff, dass ich zunächst keinen Ton rausbrachte :D Da saß dann doch tatsächlich einer aus Passau neben mir im Hostel in Paris, die Welt ist ein Dorf :D Na ja, dann machten wir uns auf den Weg ins Moulin Rouge und sahen uns generell Paris bei Nacht noch ein bisschen an (die Glaspyramide vom Louvre bei Nacht, WOW!!) Mittwoch sahen wir uns den dann auch noch von ihnen an (und nein, die Mona Lisa ist wirklich nicht so spannend, sorry, aber da muss ich euch enttäuschen :D Aber schon cool zu sehen, wo der Da Vinci Code gedreht wurde ) und fuhren dann zu Notre-Dame. Da diese Kathedrale dieses Jahr 850 Jahre alt wird, haben sie so eine Art Podest, wo man sich hinsetzen kann, davor errichtet. Das ist jetzt an für sich ned sooo spannend, aber an dem ganzen Gedöhns standen unendlich viele Namen (wahrscheinlich die Leute, die das gebaut haben) und da stand dann auch groß und breit MICHAELA!!! :D Ich konnte es einfach nicht glauben, keiner hier kann meinen Namen aussprechen, aber Hauptsache er steht riesengroß vor Notre-Dame :D Das Foto konnte ich mir nicht verkneifen Danach gings wieder zum shoppen, weil wir das ja noch nicht gemacht haben )) und abends dann nochmal richtig weg, war ja schließlich schon wieder unsere letzte Nacht Mittwoch war der 30. Oktober, also schon alles in Halloween-Stimmung, auch dem Irish Pub neben unserem Hostel. Dort trafen wir uns wieder mit ein paar anderen aus Clermont (nachdem wir es vorher noch mit einer Flasche Sangria auf den Stufen der Opéra Bastille saßen ) und machten es uns dann noch (nach dem obligatorischem McDonalds-Besuch) bis gut 4 Uhr morgens VOR unserem Hostel gemütlich. Dass es saukalt war, interessierte niemanden, wir hatten unseren Spaß Übrigens ne klasse Idee, nen Tag vor der Abreise noch wegzugehen, meeeensch, war ich müde am Donnerstag :D Nach erneutem Shopping (mit Sack und Pack gar ned mal so leicht :D) und Flohmarkt (wo mir dann doch tatsächlich noch ein Vogel auf meine schöne Handtasche geschissen hat :D :D :D Na ja, wenigstens wars nur die Tasche ) machten wir uns auch schon auf den Weg zum vereinbarten Ort mit unserer Mitfahrgelegenheit (die wir dann doch noch erreicht hatten ) ziemlich weit außerhalb von Paris (1 Station vorm Disneyland!!) Da wir des allerdings mit den Tickets nicht gecheckt hatten, sind wir im Prinzip schwarz dahin gefahren :D Mit dem normalen Tickets (die wir hatten) kann man da zwar hinfahren, man kommt dann allerdings nicht mehr aus dem Bahnhof raus, da der Ausgang mit elektronischen Türen versperrt war, die einen nur mit den richtigen Tickets durchließen :-O PANIK!!! Was jetzt? Man konnte die Tickets jetzt natürlich auch nicht mehr kaufen und wenn wir jemanden rufen, outen wir uns als Schwarzfahrer und das wird sicher teuer. Gut, wir hatten dann mal wieder mehr Glück als Verstand, da uns eine Frau mit einer Dauerkarte nach draußen ließ, MERCI BEAUCOUP!!! So, das war dann wieder genug Action für den Tag und wir wollten nur noch heim. Als wir dann endlich im Auto saßen, nachdem diese Mitfahrgelegenheit auch zu spät kam (ich glaub, dass muss so sein in Franzosien ), verbrachten wir die Fahrt größtenteils mit Schlafen, Musik hören, aber auch miz hochphilosphischen Gesprächen. Unser Fahrer war der Chef aller Restaurants im Disneyland, ne kleine Berühmtheit sozusagen Dieser fuhr dann auch über die Autobahn (Gott sei Dank muss ich sagen, bei dem Fahrstil :D ) und um ca. halb 10 waren wir auch schon wieder in Clermont Fazit: Es war einfach der Wahnsinn, Mädls!!  So viel gelacht und Blödsinn gemacht hab ich selten! Hammer!

Gestern hab ich mich dann das erste mal mit meiner Gastfamilie getroffen. Ich hab genau die Familie bekommen, die ich wollte Sie haben ein Mädchen mit 17 Jahren, das gerne Deutsch studieren möchte, also helf ich ihr ein bisschen mit Alltagsgesprächen und so. Sie haben mich gestern um 10 mit dem Auto abgeholt und wir sind in die Berge zu den großen Seen von Clermont gefahren. Wahnsinn, ein bisschen wie daheim! Es ist echt schade, dass man dort ohne Auto nicht hinkommt, deswegen bin ich ihnen echt dankbar, dass sie mir das gezeigt haben. In den Bergen gibt es lauter kleine, schnuckelige Dörfer mit Kirchen oder Schlössern. Wir waren zuerst in Saint-Nectaire, wo auch einer der berühmtesten Käsearten von der Auvergne herkommt, und haben dort in einem noblen Restaurant gegessen (ich hatte Fondue, oh mein Gott!! Selten so gut gegessen, das sag ich euch ) Danach haben wir uns ein Schloss angesehen und ich lieeeebe einfach Burgen und Schlösser Zum Abschluss des Tages sind wir noch in eine Ferme gefahren, wo eben der Käse Saint-Nectaire hergestellt wird und man dabei zusehen konnte. Zum Großteil waren da einfach überall Kühe, ich sag doch wie daheim :D Als kleines Souvenir hat mir meine Gastfamilie einen Käse gekauft, sooooooo typisch französisch! :D In Ermangelung eines Kühlschranks liegt der jetzt auf meinem Fensterbrett, ist ja kalt genug (A propos: Wann schalten die hier im Hotel endlich die Heizung ein??! Ich föhn mich schon immer, damit mir etwas warm wird :D ) Alles in allem war das gestern ein super Tag, ich hab so viel von der Region gesehen, die Familie ist super nett und ich konnte meine Dolmetscher-Künste unter Beweis stellen

Tja und mittlerweile hat mich der Alltag wieder mit Putzen, Wäsche waschen und lernen. Nächste Woche stehen 4 Klausuren an :/ Na ja, egal, man kann nicht immer alles haben und ich freu mich schon auf die restliche Zeit hier in Clermont, dauert ja eh nur noch bis Weihnachten, dann bin ich auch schon wieder fertig hier und komm wieder nach Hause

Das war doch jetzt ein schönes Schlusswort, so verbleib ich jetzt auch. Bis bald, meine Lieben! Bises, Michi

3.11.13 19:19
 


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